Berichte

Lediglich die Eins und Zwei der Deutschen Rangliste, Peter Joppich und Andre Sanita, fehlten in dem über 130 Teilnehmer aus zehn Nationen starken Feld in Esslingen, das gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Deutsche Rangliste zählte.

 

Der Neu-Ulmer Sven Raffin erfocht sich in der Vorrunde zwei Siege, hatte aber, anders als im Vorjahr, als er sich bis in die Runde der letzten 32 vorkämpfen konnte, in der ersten KO-Runde gegen den Österreicher Moritz Lechner 5:15 das Nachsehen und belegte Rang 99.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Viktor Meinert. Er musste bis zum letzten Vorrundengefecht warten um einen Sieg für sich verbuchen zu könnten. Dieser reichte aber leider nicht zum Aufsteigen in die Hauptrunde und Meinert schied so an Platz 118 aus.

Der 17-jährige Felix Klaus überraschte in der Vorrunde mit drei Siegen und traf im KO auf den Holländer Axel Zoons. Bis zum Zwischenstand von 9:4 diktierte er das Gefecht, musste sich aber letztlich 11:15 geschlagen geben. Mit Rang 69 konnte er aber wie im Vorjahr einen Punkt für die Europäische U23-Rangliste holen. Dunja Klaus

Nürnberg: Felix Klaus, Nachwuchsfechter der Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm, setzt sich beim Nürnberger Rauschgoldengel durch und holt sich den Sieg. 

Beim traditionellen Nürnberger Rauschgoldengel starteten heuer die Junioren zusammen mit den Aktiven. In einem qualitativ hochwertigen Feld von 16 Fechtern aus Bayern, Hessen und Württemberg, das im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgefochten wurde, begann Felix Klaus leicht nervös und musste gleich sein erstes Gefecht knapp abgeben. Doch dann folgten ein souveräner Sieg nach dem anderen. Lediglich gegen den amtierenden deutschen Seniorenmeister Tristan Förster aus dem hessischen Dörnigheim, bis dahin ungeschlagen, wurde es spannend. Als es in dem sehr taktisch geführten Gefecht nach Ablauf der Zeit 1:1 stand, musste der „Sudden Death“ entscheiden. Bei Vorteil für den Dörnigheimer gelang dem 17-jährigen Klaus mit einem beherzten Angriff der Siegtreffer. Nach Auswertung aller Gefechte stand fest: Felix Klaus hatte mit 14:1 Siegen sogar die gesamte Runde gewonnen und durfte sich somit hoch verdient den speziell angefertigten goldenen Rauschgoldengel umhängen. Dunja Klaus

Die A-Jugend bis hinunter zu den Schülern war in Wangen beim 41. Stefan-Pokal und gewann dort gleich beide Wanderpokale.

Maximilian Eichenberg konnte seinen Vorjahressieg wiederholen und siegte in einem klasse Feld mit 16 Teilnehmern gegen Niklas Diestelkamp vom KTF Luitpold München. Der 16-Jährige war trotz der starken Konkurrenz der weit überlegene Fechter des Turniers und in Vorrunde wie in den K.o.-Kämpfen durchgehende erfolgreich. Da er kommende Saison Junior ist, wird er den Wanderpokal nicht verteidigen können. Beim dritten Mal hätte er ihn behalten dürfen. Ähnlich geht es Sophia Kießling bei den A-Jugend-Damen. Vor zwei Jahren siegreich und im vergangenen Jahr Cora Joha vom TFC Hanau knapp im Finale unterlegen, konnte sie den Spieß in diesem Jahr umdrehen und gewann das spannende Finale gegen die Nummer 22 der Deutschen Rangliste am Ende deutlich mit 15:11. Auch ihr Name wird nun ein zweites Mal in den Zinnpokal eingraviert, den es nur für die A-Jugend gibt, doch auch sie wird kommende Saison Juniorin. Die weiteren Neu-Ulmer Fechterinnen Laura Blessing und Marlene Best teilten sich zudem den gemeinsamen guten dritten Platz.

In der B-Jugend konnte TSV-Fechter Nils Bosserhoff seiner Favoritenrolle gerecht werden und wurde ebenfalls überlegen Turniersieger. Ähnlich gut war Lara Kast unterwegs. Erst im Finale musste sie sich denkbar knapp mit 9:10 Maria Popov von der TG Biberach geschlagen geben und wurde damit Zweite.

Bei den Schülern kamen Samuel Staib und Joshua Kießling auf einen geteilten dritten Platz, nachdem beide ihr Halbfinale knapp verloren hatten. Hier wachsen vielleicht die kommenden Sieger für den Stefan-Wanderpokal heran?  Thomas Kießling

Der alle zwei Jahre ausgetragene „Bundestag“ im bundesdeutschen Fechtsport, der Deutsche Fechtertag, fand erstmals in seiner Geschichte mit Neu-Ulmer Beteiligung statt. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung ging es am Sitz des Deutschen Fecht Bundes (DFB) in Bonn und gleichzeitig Olympiastützpunkt um Wahlen, Finanzetats, Olympia- und Bundestützpunkte sowie die Ausrichtung des deutschen Fechtsports für die nächsten Jahre.
Wichtigste Ergebnisse: Der Vorstand unter Präsidentin Claudia Bokel (ehemalige Degen-Einzelweltmeisterin und Olympia-Team-Silbermedaillengewinnerin) wurde wiedergewählt und die Altersgruppen im Jugendbereich neu eingeteilt und damit dem internationalen Standard angepasst. Große Vorfreude unter den 88 Delegierten versprühte der Ausblick auf die Fecht-Europameisterschaften im kommenden Jahr in Düsseldorf (17. bis 23 Juni 2019). „Die kann ein Höhepunkt im bundesdeutschen Sportkalender werden und einen enormen Schub hierzulande für den Fechtsport bedeuten“, sagte die Leverkusenerin Claudia Bokel, „die Fecht-EM ist jedenfalls auch eine der Veranstaltungen, mit der die Region Rhein-Ruhr eine mögliche Olympia-Bewerbung untermauern will.“ Aber es setzte auf dem Deutschen Fechtertag auch Kritik: die Strukturänderungen – auch im Leistungssportbereich – würden nicht schnell genug umgesetzt, bei der Neuordnung der neuen Fördermittelbestimmung des Bundes konnte der DFB überdies keine großen  Zusagen erzielen.
 
Der Deutsche Fechter Bund hat aktuell 23.845 Mitglieder in 20 Landes- und Teillandesverbänden. Der Bayerische Fechterverband (BFV) ist mit 3.201 Mitgliedern der größte Landesverband, vor Nordrhein und Württemberg. Die Bayern stellten beim Fechtertag mit acht Delegierten, darunter auch die BFV-Präsidentin Birgit Anzenberger aus München und erstmals mit Thomas Kießling ein Vertreter aus Neu-Ulm und dort Fecht-Abteilungsleiter, auch die größte Delegation.

Neu-Ulm: Auch dieses Jahr ehrte der TSV Neu-Ulm seine erfolgreichen Sportler und Sportlerinnen für ihre sportlichen Leistungen. Im festlichen Rahmen der Jahresfeier nahmen die Fechter und Fechterinnen die Glückwünsche entgegen.

17 aus 19, so lautete die Formel jüngst bei der Sportlerehrung des TSV 1880 Neu-Ulm. Neben zwei Leichtathleten wurden im Rahmen eines Festakts im herrlich ausstaffierten „Il mio Ristorante“ des TSV 17 Fechter und Fechterinnen geehrt. Sie erzielten in der vergangenen Saison Titel bei den Schwäbischen und bei den Bayerischen Meisterschaften. Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg sprach allen Sportlern und Ehrengästen seinen großen Respekt aus: „Jede einzelne Stunde, die Sportler und Trainer für die Jugend investieren, ist eine äußerst nützliche Stunde.“ Der TSV Neu-Ulm hat 16 Abteilungen mit rund 1.500 Mitgliedern. Die Abteilung der Fechter ist 77 Mitglieder stark.

Moers: Ein erfolgreiches Wochenende in Moers verbrachten die Neu-Ulmer Nachwuchsfechterinnen Laura Blessing, Sophia Kießling und Marlene Best bei den Turnieren der U17 und U20 und punkten für die Bayrische und die Deutsche Rangliste.

Beim Sparkassen-Cup der U17 erreichten die drei Neu-Ulmerinnen mit jeweils zwei Vorrundensiegen die Direktausscheidung. Während sich Best dort der Korberin Aline Rustler geschlagen geben musste und Rang 101 belegte, konnten sich Kießling (15:8 Karoline Krauter, Kleinmachnow) und Blessing (15:11 Leia Johanna Leister, Wolfsburg) gegen die höher gesetzte Konkurrenz in die Hauptrunde der besten 64 Fechterinnen kämpfen. Nach Niederlagen punkten Blessing und Kießling mit Rang 62 und 64 für die Deutsche U17-Rangliste.

Am darauffolgenden Wettkamptag stand das Internationale U20-Qualifikationsturnier auf dem Programm. Wieder konnten sich Laura Blessing und Sophia Kießling mit jeweils zwei Siegen aus der Vorrunde qualifizieren. Die Neu-Neu-Ulmerin Marlene Best schied nach der Vorrunde unglücklich an Platz 111 aus. Für Blessing und Kießling kam dann an Platz 81 und 85 gegen die ältere Konkurrenz das Aus.

Lara Kast wird Dritte beim Stuttgarter Rössle-Pokal und übernimmt Rang Eins der Bayrischen Rangliste. Nils Bosserhoff landet mit Rang Sechs auf dem Zweiten Ranglistenplatz. Für Beide Neu-Ulmer Nachwuchsfechter war es das erste Ranglistenturnier der neuen Saison zur Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften.

Lara Kast erkämpfte sich vier Siege in der Vorrunde und zwei weitere im KO, wurde dann allerdings von der Korberin Janne Geiger in den Hoffnungslauf geschickt. Über diesen Umweg erreichte sie dennoch mit sicheren Siegen das Halbfinale. Dort hatte sie allerdings der an Eins gesetzten Amelie Höpfl (TBB) beim2:10 nichts entgegenzusetzen freute sich aber über den Bronzerang.

Den Weg über den Hoffnungslauf musste auch Nils Bosserhoff nehmen, als er sich bis ins Viertelfinale kämpfte. Dort musste er sich dann aber denkbar knapp 9:10 Marcel Lieb (TBB) geschlagen geben.

Im Herrenflorett der Schüler ging für Neu-Ulm Joshua Kießling auf die Bahn. Lediglich mit einer Niederlage in der Vorrunde aber ansonsten Fehlerfrei erreichte auch Kießling sicher die Runde der letzten Acht. Nach einer knappen 9:10 Niederlage gegen Stuttgarter Titus Werner belegte er Platz Sieben.

Trainingszeiten

Dienstag:
 
16:30 - 18:15
Schüler
18:30 - 18:45
B-/A-Jugend, Junioren, Aktive, Aufwärmen
nach Absprache auch eine kleine Runde joggen ab 18 Uhr
18:45 - 19:30
Zirkeltraining zum Kraftaufbau und "Bodyforming"
19:30 - 22:00 Beinarbeit / Partnerübungen
ab 20:15 freies Fechten
Mittwoch:
 
17:30 - 19:00
Lektionen - Poolfechten mit gegenseitiger Absprache
Donnerstag:  
17:30 - 21:00 Stützpunkttraining (immer die ersten drei Donnerstage im Monat)
Freitag: 
 
16:30 - 18:00
Schüler
18:00 - 20:00
B-Jugend, A-Jugend, Junioren
20:00 - 22:00
Junioren/Aktive und Just for Fun Fechten

 

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Fechten lernen, Schnupperkurse

Fechten macht Spaß, fördert die Konzentration und Schnelligkeit

Die Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm bietet immer wieder kostenfreie Schnupperkurse an.

Kinder (Alter von ca. 8 bis 12 Jahre) Termine, mittwochs von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr, neue Termine auf Anfrage

Ort: Turnhalle der Weststadtschule, Neu-Ulm, Schießhausallee 7

Mitzubringen: nur normale Sportbekleidung (Fechtkleidung wird gestellt)

Bitte um kurze Voranmeldung: schnupperkurs@fechten-nu.de

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