Berichte

Neu-Ulm: Auch bei der 20. Ausgabe erfreute sich der traditionsreiche Donau-Iler-Cup der Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm großer Beliebtheit.

Über 90 Teilnehmer aus ganz Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und sogar aus Italien haben beim 20. Donau-Iller-Cup in der Sporthalle der Weststadt-Grundschule in Neu-Ulm um  Pokale und Urkunden gefochten. Die Gastgeber schnitten in ihrer Parade-Waffe Florett mit zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze sehr erfolgreich ab. Neben dem Florett ging es in diesem Jahr zum zweiten Mal in der Waffengattung Degen ums Ganze.

Im Degenwettbewerb traten als einzige Starter der Neu-Ulmer Fechtabteilung Maximilian Eichenberg und Arwin-Tobias Kappl in der A-Jugend an und belegten in der ungewohnten Waffe Rang fünf und neun. „Wir richten seit vergangenem Jahr ein Degenturnier aus, um auch mit anderen Vereinen der weiteren Region in Kontakt zu kommen, denn mittlerweile hat sich jeder Verein auf eine Waffengattung konzentriert“, unterstrich Turnierdirektor Richard „Richy“ Oed, seit über 40 Jahren in der Fechtabteilung. 

Am Sonntag mit dem Florett setzten sich dann die Neu-Ulmer Nachwuchsfechter bei einem hervorragend besetzten Turnier sehr gut in Szene. In der A-Jugend konnte Laura Blessing souverän den Siegerpokal in Empfang nehmen, Sophia Kießling wurde Dritte. „Das Turnier mit über 60 Fechtern von zum Teil weit her ist ein Gütesiegel für unser Florett-Leistungszentrum Schwaben, das wir für den Bayerischen Fechtverband ausrichten, beim Donau-Iller-Cup möchte sich jeder gerne mit unseren Fechtern messen“, sagte Thomas Klaus, Vize-Fechtabteilungsleiter und Leiter des Leistungszentrums.
 
Diese Einschätzung unterstreichen die Ergebnisse bei der männlichen A-Jugend: Maximilian Eichenberg musste sich in der männlichen A-Jugend  dem starken Italiener Luca Gamper aus Bozen geschlagen geben und belegte den Silberrang. Nils Bosserhoff, Arwin-Tobias Kappl und Christian Kibik belegten Rang fünf, sechs und sieben vor zum Teil hochkarätiger Konkurrenz.
 
Den zweiten Siegerpokal für Neu-Ulm erkämpfte sich im jüngeren B-Jugendjahrgang der Neu-Ulm Nils Bosserhoff. Vereinskamerad Tobias Kießling wurde in der älteren B-Jugend Fünfter. Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg nahm diese Siegerehrung vor und zeigte sich stolz auf die heimischen Erfolge: „Was wäre Neu-Ulm ohne seine Fechter“, zeigte sich der OB überschwänglich und lobte aber das Turnier stellvertretend für alle Sportler und Trainer der Stadt, die das ganze Jahr über ausgezeichnete Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche leisteten.
 
Das größte Teilnehmerfeld gab es bei den männlichen Schülern. Nach tollen Gefechten freute sich TSV-Fechter Daniel Merdian über Silber, Elias Jendrike wurde Vierter. Ebenfalls Silber erkämpfte sich im mittleren Schülerjahrgang Joshua Kießling. Im selben Wettbewerb belegte Samuel Staib Rang fünf.
 
Mit Bravour lösten die TSV-Bambini David Böhme, Elijah Wood und Nils Allgaier bei ihrem ersten Turnier eine schwere Aufgabe. Alle Jahrgang 2010 fochten beim jüngeren Schülerjahrgang 2008 mit und zeigten mit Rang fünf, sechs und sieben tolle Leistungen gegen die zum Teil zwei Jahre älteren und durchaus erfahreneren Fechter.

Impressionen:  

 

Ergebnisse Donau-Iller-Cup-2018

Hintergrund zum Donau-Iller-Cup
 
Laut „Elder Statesman“ Richard „Richy“ Oed ist der Donau-Iller-Cup 1999 als Folge des Pfingsthochwassers ins Leben gerufen worden. Der damalige Hochwasserpegel ist mit Filzstift im Waffenraum der Weststadtschul-Turnhalle angezeichnet und ist so hoch wie die Tischplatte der Werkbank. „Damals ist viel kaputt gegangen, unter anderem unsere ganzen elektrischen Bahnen“, erläutert Richy Oed. Um weiter gut fechten zu können, musste also schnell Ersatz beschafft werden. Deshalb kam dem langjährigen Abteilungsleiter der Gedanke, ein Turnier zu organisieren, um durch Startgelder und Einnahmen aus der Cafeteria wieder etwas Geld zu beschaffen. Da die befreundeten Vereine der Region (beim Fechten geht die Region dann schon bis Augsburg, Füssen, Kaufbeuren und auf Baden-Württemberger Seite bis Wangen, Kirchheim sowie Stuttgart) um die missliche Lage der Neu-Ulmer wussten, kamen sie gerne auf den neu geschaffenen Donau-Iller-Cup, wenngleich der Termin kurz vor den Sommerferien Fluch und Segen zugleich war und ist. Meist sind an diesem Wochenende in Ulm- und Neu-Um die Schwör-Feierlichkeiten, außerdem ist es oft recht heiß (in diesem Jahr aber nicht). Allerdings ist das Turnier für die Fechterinnen und Fechter auch immer ein sehr schöner und höchst willkommener Saison-Abschluss und damit der Beginn der trainingslosen und erholsamen Sommerferien. „Saisonabschluss ist erst, wenn in Neu-Ulm der Donau-Iller-Cup stattgefunden hat“, hat Richy Oed die vielen Jahr hindurch von den Gästen gehört, „und da kann es doch kein schöneres Kompliment geben“, fügt er lachend hinzu.

 

Weilheim: Kilian Schmutz von der Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm erkämpfte sich den ersten Platz bei den offenen Oberbayrischen Meisterschaften in Weilheim.

Im Schülerwettbewerb wurden der mittlere und der ältere Jahrgang zusammengelegt und in einer Großen Jeder-gegen-Jeden-Runde ausgefochten. Lediglich einmal musste sich Kilian Schmutz gegen den Reichenhaller Giuliano Celant knapp 4:5 geschlagen geben. Mit sieben Siegen in acht Gefechten sicherte Schmutz sich souverän den Titel des Oberbayrischen Meisters.

Nürnberg: Bevor für die Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm die Saison richtig vorbei ist, ging die Jagd nach Ranglistenpunkten für die neue Saison mit den Bayrischen Juniorenmeisterschaften in Nürnberg bereits los.

Im Damenflorett qualifizierten sich Sophia Kießling (4:1) und Laura Blessing (4:2) sicher für die KO-Runde. Geeske Niehuis sammelte in ihrem ersten Juniorenturnier zwar viele Treffer und Erfahrung aber leider reichte es zu keinem Sieg. Sie musste sich im anschließenden KO Larissa Evers (KTF München) geschlagen geben und belegte am Ende Rang 13. Ebenso auf Evers traf im Viertelfinale dann Laura Blessing nach ihrem 15:11-Auftaktsieg gegen Christina Tsogidis (KTF München). Aber auch Blessing hatte 6:15 das Nachsehen und beendete das Turnier mit Rang Sechs. Sophia Kießling, als Dritte der Setzliste mit einem Freilos ins Viertelfinale, konnte gegen Melina Tsogidis (KTF München) eine Führung zur ersten Pause nicht ausnutzen und musste sich letztlich 11:15 geschlagen geben. Sie belegte Rang Fünf.

Im Herrenflorett gewann Felix Klaus sicher die ersten drei Gefechte bevor eine alte Handverletzung wieder aufbrach und er die beiden folgenden abgeben musste. Wenig Glück hatten Maximilian Eichenberg und der der noch B-Jugendliche Nils Bosserhoff in ihren Vorrunden und schieden ohne Sieg mit Rang 18 und 17 aus. Arwin-Tobias Kappl konnte zwar in seiner Vorrunde auch keinen Sieg für sich verbuchen, qualifizierte sich aber über die Trefferquote noch für die KO-Runde. Dort allerdings traf er auf den an Eins gesetzten Florian Stadlbauer (MTV München), dem er 5:15 unterlag. Er belegte Rang 16. Klaus konnte auch sein KO-Gefecht gegen Martin Pearce (MTV München) nicht schmerzfrei bestreiten und musste sich enttäuscht 11:15 geschlagen geben und wurde Neunter.

Im abschließenden Mannschaftswettbewerb hatten Maximilian Eichenberg, Arwin-Tobias Kappl und Nils Bosserhoff einen schweren Stand. Zuerst mussten sich die Drei im Halbfinale Würzburg mit 27:45 geschlagen geben und im Gefecht um Platz Drei trotz leidenschaftlichem Einsatz dem KTF München 35:45. Einen Platz auf dem Podest erreichten die Fechterinnen Sophia Kießling, Laura Blessing und Geeske Niehuis. Sie mussten sich zwar im Halbfinale den Mädels vom KTF München 34:45 geschlagen geben erreichten aber den Bronzeplatz.

 

Am 21. und 22. Juli 2018 veranstaltet die Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm ihren traditionellen Saisonabschluss mit der 20. Auflage des Donau-Iller-Cups ein kleines Jubiläum, das es in sich hat.

Die Tradition lebt und hat doch in der Fechtabteilung des TSV so viele Neuzugänge und erfolgreiche Fechter bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften, die allesamt bei der ersten Ausgabe des Donau-Iller-Cups im Juli 1998 noch gar nicht auf der Welt waren.

Auch in diesem Jahr werden, neben den Fechtern aus Neu-Ulm, Ulm, Laupheim und Biberach wieder Vereine aus ganz Bayern und Württemberg erwartet, die sich in den Altersklassen Schüler, B- und A-Jugend messen. In diesem Jahr neben dem Florett (Sonntag) neu wieder im Degen (Samstag) – nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr.

Beginn ist jeweils um 9.00 Uhr in der Turnhalle der Weststadtschule in der Schießhausallee in Neu-Ulm.

Dass die Neu-Ulmer Fechter selbst ganz oben auf dem Treppchen stehen möchten, zeigen die guten Ergebnisse der vergangenen Wochen bei den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften. Hier gab es zahlreiche gute Platzierungen bis zu Rang zehn bei den „Deutschen“ der B-Jugend.

Neu-Ulm: Jedes Jahr ehrt die Stadt Neu-Ulm ihre erfolgreichen Sportler und Sportlerinnen im Edwin-Scharff-Haus für ihre sportlichen Leistungen.

 

 

Neu-Ulm: Die Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm stellte sich zum wiederholten Mal bei "Neu-Ulm spielt" vor.

 

 

 

Kaufbeuren: Drei Teams der Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm gingen in Kaufbeuren bei den Bayrischen Mannschaftsmeisterschaften an den Start und erkämpften sich zwei dritte Plätze, die Schüler sogar den Meistertitel.

Die Aktiven-Mannschaft, in der Besetzung Lukas Hörger, Viktor Meinert und dem U17-Fechter Felix Klaus, deklassierte dabei im Viertelfinale den Nürnberger FC mit 45:6, und traf im Halbfinale mit dem KTF München auf den Vorjahressieger. Nach vielfachen sehr zweifelhaften Obmannentscheidungen mussten sich die Drei knapp 42:45 geschlagen geben, konnten sich aber dann im kleinen Finale 45:24 gegen den TV Kaufbeuren den dritten Platz sichern, der wie im Vorjahr die Nominierung zu den nächsten Deutschen Meisterschaften bedeutet.

 

Ähnlich verlief das Turnier für die männliche U17-Mannschaft. Maximilian Eichenberg, Arwin Kappl und der U14-Fechter Nils Bosserhoff gewannen ihr Auftaktgefecht im Viertelfinale souverän 45:25 gegen die STG MTV/KTF München. Im Halbfinale gegen den KTF München übernahm Schlussfechter Eichenberg beim 32:40 und startete eine tolle Aufholjagd. Beim 44:44 Gleichstand ging dann aber der Siegtreffer nach München. Im Gefecht um Platz Drei ließen die drei jungen Fechter nichts mehr anbrennen und sicherten sich mit 45:36 gegen die TSG Füssen den Podestplatz.

Vier Mannschaften traten bei den männlichen Schülern an und so wurde der Meistertitel im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgetragen. Die Neu-Ulmer Jung-Fechter, Joshua Kießling, Kilian Schmutz und Samuel Staib, bewiesen dabei gleich im ersten Gefecht beim knappen 43:42 gegen den MTV München starke Nerven. Die beiden anderen Begegnungen gegen die erste und zweite Mannschaft des Fechtclub München wurden anschließend sicher (45:33 und 45:15) gewonnen. So nahmen die jungen Neu-Ulmer strahlend ihre Goldmedaillen für den Meistertitel entgegen.

Trainingszeiten

Dienstag:
 
16:30 - 18:15
Schüler
18:30 - 18:45
B-/A-Jugend, Junioren, Aktive, Aufwärmen
nach Absprache auch eine kleine Runde joggen ab 18 Uhr
18:45 - 19:30
Zirkeltraining zum Kraftaufbau und "Bodyforming"
19:30 - 22:00 Beinarbeit / Partnerübungen
ab 20:15 freies Fechten
Mittwoch:
 
17:30 - 19:00
Lektionen - Poolfechten mit gegenseitiger Absprache
Donnerstag:  
17:30 - 21:00 Stützpunkttraining (immer die ersten drei Donnerstage im Monat)
Freitag: 
 
16:30 - 18:00
Schüler
18:00 - 20:00
B-Jugend, A-Jugend, Junioren
20:00 - 22:00
Junioren/Aktive und Just for Fun Fechten

 

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Fechten lernen, Schnupperkurse

Fechten macht Spaß, fördert die Konzentration und Schnelligkeit

Die Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm bietet wieder kostenfreie Schnupperkurse an:

Kinder (Alter von ca. 8 bis 12 Jahre) 5 Termine, mittwochs vom 13.03. bis 10.04.2019 von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr

Ort: Turnhalle der Weststadtschule, Neu-Ulm, Schießhausallee 7

Mitzubringen: nur normale Sportbekleidung (Fechtkleidung wird gestellt)

Bitte um kurze Voranmeldung: schnupperkurs@fechten-nu.de

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