Berichte

Bestens besetzt mit 200 Teilnehmern war das Fechtflorett-Turnier in Weinheim/Bergstraße. Hier kam der Neu-Ulmer Nils Bosserhoff in der U 14 sogar bis ins Finale. Die Vereinskameraden schnitten ebenfalls gut ab.
 
Das Weinheimer Turnier gehört in der B-Jugend zu einem der Quali-Turniere für die Deutschen Meisterschaften  (Ende Mai in Moers). In den unteren Jahrgängen war das Turnier überaus gut besetzt mit Teilnehmern aus der gesamten Bundesrepublik und einigen starken Startern aus dem Ausland, z.B. Frankreich.
 
Nach einer klasse Vorrunde kam der 13-jährige Nils Bosserhoff auch gut durch die ersten K.o.-Gefechte und drang bis ins Finale vor. Erst hier musste er sich dem an diesem Tag überlegen fechtenden Nils Hoffmann von der TG Dörnigheim geschlagen geben.
Die Neu-Ulmerin Lara Kast wurde in ihrer U 13 sehr gute Fünfte. Nach sehr guter Vorrunde scheiterte sie im Viertelfinale an Anastasia Tropmann aus Tauberbischofsheim.
 
In der U13 der Männer waren Daniel Merdian und Esad Keymas, die sich bei  einem ihrer ersten großen Turniere noch in der Anpassungsphase befinden, ein wenig aufgeregt, konnten mit den Plätzen 17 und 23 aber schon recht zufrieden sein.
 
Eine gute Rolle spielte bei den U 12 Joshua Kießling. Nach packender  Vorrunde gab es in dieser Jugend noch eine aufwändige Zwischenrunde mit vier Sechsergruppen. Erst dann kam es zu den K.o.-Gefechten und für Kießling in der zweiten Runde unter den besten 16 das Aus gegen Quentin Frey aus Stuttgart. Am Ende sprang für ihn ein 13. Platz heraus. Für die Neu-Ulmer FechterInnen war der Trip an die Bergstraße erneut eine Reise wert.   Thomas Kießling
Fechten, Fitnesstests, ein abendliches Freizeitprogramm, Übernachten in der Halle – ein breites Rahmenprogramm, das alles ist beim „Bavarian Youth Fencing Festival", kurz BYFF, am 27. und 28. April 2019 in Neu-Ulm geboten. Nach zwei Ausgaben in Nürnberg ist das BYFF erstmals in Neu-Ulm. „Fürs Fechten in der Doppelstadt ist das der Hammer“, schaut Birgit Anzenberger, Präsidentin des Bayerischen Fechterverbandes, voraus.
Der Verband hat das BYFF 2016 ins Leben gerufen, um im Turnierformat alle jungen Einsteiger für den Fechtsport zu begeistern. Neben dem Fechten werden  dabei auch Allround-Fähigkeiten der jungen Sportler gefördert. Punkte sammeln wird neben der Planche beim Werfen, bei Koordinationsspielen oder beim Krafteinsatz möglich. Die entsprechenden Disziplinen ergeben auch das  Fechtsportabzeichen vom Deutschen Sportbund.
 
Eingeladen sind junge Fechter der Jahrgänge 2006 bis 2012 in allen Waffengattungen - Degen, Florett und Säbel - die Freude daran haben, sich neben der Fechtbahn in allgemeinsportlichen Wettbewerben zu messen. Durch ein exklusives Abendprogramm, gemeinsame Mahlzeiten und Übernachten in der Sporthalle wird ein bunter Rahmen geschaffen, bei dem sich alle Kinder wohlfühlen können. Auch eine Stadtführung in der Doppelstadt wird für Eltern angeboten.
 
Bei 1.250 Quadratmeter Hallenfläche, mehreren Fechtbahnen, einem Sportplatz mit Spielfeld, 50 Helfern, vier Mahlzeiten für alle Teilnehmer und angemeldete Betreuer und ein durchdachter Zeitplan – all das sind Herausforderungen, denen sich das routinierte Organisationsteam in Neu-Ulm erwartungsvoll entgegensieht. Die Siegerehrung für alle Wettbewerbe wird am Sonntagnachmittag vorgenommen.
 
Nicht nur der allgemeinsportliche Teil unterscheidet das Turnier vom „normalen Fechtwettkampf“, auch der Fechtmodus selbst bietet allen Teilnehmern genug Gefechte, denn durch die Runden- und A/B/C-Finals wird es möglich, alle Teilnehmer bis zum Ende mit etwa gleich starken Gegnerfeldern zu versorgen – im Idealfall scheidet kein Teilnehmer vorzeitig aus.

„Ohne die starken Partner in Neu-Ulm könnten wir ein solch umfangreiches Turnier nicht anbieten“, freut sich Birgit Anzenberger. Kein Wunder, dass hier der Regionalstützpunkt Florett eine hervorragende Heimat gefunden hat. Der sehr aktive Verein TSV Neu-Ulm besucht eine Vielzahl von Turnieren, konnte gerade erst mit Lara Kast einen Bayerischen Meistertitel und weitere sieben Podestplätze nach Hause holen und hat sich bei den Aktiven wieder bei der A- und B- Jugend mit großer Anzahl für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Das Training im Regionalstützpunkt und die Fahrten nach München zum Landestraining zeigen ihre Erfolge.

„Wir freuen uns, dass wir so ein hochgestelltes Fechtturnier in die Doppelstadt holen konnten und hoffentlich viele Teilnehmer und Gäste begrüßen können", betont Thomas Kießling, Abteilungsleiter Fechten beim ausrichtenden TSV Neu-Ulm und ist sich sicher, dass viele Kinder und Eltern den Weg nach Neu-Ulm finden werden, denn bei den zwei Vorläufer-Turnieren kamen Teilnehmer bis aus Hessen und Nordrhein-Westfalen, aus Baden-Württemberg und Bayern sowieso.
Die Teilnehmer dürfen sich bei den Mahlzeiten auf gute schwäbische Gerichte freuen: Im Startgeld ist bereits die Vollverpflegung mit zwei Mittagessen, einem Abendessen und einem Frühstück enthalten.

Alles in allem warten zwei abwechslungsreiche und spannende Tage auf die Teilnehmer, Eltern und Betreuer. „Der Bayerische Fechterverband freut sich sehr, mit dieser Veranstaltung dem Nachwuchs eine eigene Plattform geben zu können“, unterstreicht Birgit Anzenberger.    Thomas Kießling

Das „Bavarian Youth Fencing Festival", kurz BYFF, findet statt am 27. und 28. April 2019 in der  Halle im Offenhauser Gries (beim Landratsamt) in Neu-Ulm.
Nähere Infos und Anmeldemöglichkeiten
Mit 250 Startern und Teilnehmern bis aus Japan war die Luft beim Internationalen König-Pokal in Halle für die Neu-Ulmer Florettfechter ganz schön dünn. Aber zwei der sechs Starter kamen sogar bis ins 32er K.o.-Feld.
 
Ohne den erkrankten Chef-Trainer Ivan Taukachou an der Planche war es für das Neu-Ulmer Sextett in Halle besonders schwierig, sich zu behaupten. Aber es gelang ihnen bei dem für die Bayrische Rangliste zählenden Turnier bestens.  
Laura Blessing und Marlene Best kamen sehr gut durch die Vorrunde und konnten auch ihr jeweils erstes K.o.-Gefecht positiv gestalten. Erst im besagten 32er-K.o. mussten beide die Segel streichen, Laura Blessing knapp mit 11:15 gegen Anne-Sophie Halbherr vom SC Berlin, Marlene Best mit 8:15 an der Japanerin Miono Kubota. Ebenfalls an einer Japanerin scheiterte Sophia Kießling bereits im 64er-K.o. Gegen die unorthodox fechtende Akari Takeda verlor sie mit 5:15. Turniersiegerin wurde mit Seisa Kanetaka auch eine Fechterin aus Japan.
 
Bei den Männern kamen Maximilian Eichenberg und Arwin Kappel sowie der noch in der B-Jugend startberechtigte Nils Bosserhoff ebenfalls gut durch die Vorrunde. Im 128er-Feld mussten sie sich in der zweiten, der 64er-K.o.-Runde, geschlagen geben. Eichenberg, nach der Vorrunde sogar 13. in der Setzliste, scheiterte an Aaron Neubauer vom FSC Jena. Arwin Kappel unterlag Teo Loesche, ebenfalls vom FSC Jena, der später bis ins Halbfinale kam.
Nils Bosserhoff unterlag trotz großem Einsatz Philipp Ahlvers vom Fechtzentrum Halle. Alle Neu-Ulmer Teilnehmer sammelten in Halle wichtige Punkte für die Bayrische Rangliste und haben sich in diesem Frühjahr deutlich nach vorne entwickelt.   Thomas Kießling
 

Lara Kast wird souverän Bayerische Meisterin

Im Konzert der bayerischen Spitzenfechter spielen die Starter des TSV Neu-Ulm in vielen Altersgruppen lautstark mit. Lara Kast wurde bei der U13 sogar souverän Bayerische Meisterin. Dazu gab es noch fünf weitere Medaillen.

Als Erste der Bayerischen Rangliste wurde Lara Kast ihrer Favoritenrolle voll gerecht und kam nach glanzvoller Vorrunde auch in den K.o.s bestens durch. Im Halbfinale ein klares 10:0 gegen Veronika Nyrova vom Gastgeber und im Finale ein ebenso deutliches 10:2 gegen Anna Stiegelmeier vom MTV München bedeuteten die Goldmedaille.

Spannender war es bei Nils Bosserhoff: Nach guter Vorrunde und schönem 10:1-Erfolg im ersten K.o. scheiterte er nur am späteren Turniersieger Niklas Diestelkamp mit 5:10 und wurde geteilter Dritter der Jahrgangsstufe U14.

Ebenfalls sehr gut machte es Esad Kaymas, und das bei seinem ersten Ranglistenturnier in der B-Jugend, jüngerer Jahrgang bei den U 13. Bei gleich vier von fünf gewonnen Vorrundengefechte kam er gut in die K.o.s und scheiterte erst im Halbfinale an Julius Diem vom FC München um kam damit auf einen für ihn hervorragenden dritten Platz.

Ins Finale und ganz knapp am Sieg vorbei ging es einen Tag zuvor für Joshua Kießling bei den U12. Nach durchwachsener Vorrunde kam er in den K.o.-Runden immer besser zurecht und siegte gegen zwei Vertreter des MTV München. Im Finale kam es zum Aufeinandertreffen gegen Lucien Vesti aus Bad Kissingen, gegen den er in der Vorrunde noch deutlich verloren hatte. Er führte bereits 9:6 und setzte den Siegtreffer, der ihm aber vom Obmann aberkannt und seinem Gegner als Straftreffer zugesprochen wurde. Grund war angeblich Verringerung der Trefferfläche im dem passiven Arm. Am Ende hieß das Finale 10:9 zugunsten von Vesti und Kießling konnte sich Silber und der Zuschauer-Sympathien sicher sein. An diesem Tag war`s nicht die einzige strittige Obmann-Entscheidung der Juroren, die ja ausschließlich von den teilnehmenden Vereinen gestellt werden. Nicht alle sind in ihren Fortbildungen und Maßgaben auf der Höhe der Zeit, waren sich viele Betrachter einig.

Ähnlich schwierig war es für Joshuas Schwester Sophia im Viertelfinale der U17. Hier wollte Clara Wicke vom KTF Luitpold München beim Stande von 3:9 nach strittigen Entscheidungen bei der Turnierdirektion zwei Seitenrichter zusätzlich zum Obmann erwirken. Nach quälenden sieben Minuten Gefechts-Pause, in der zwischen dem Münchner und Neu-Ulmer Lager einige Argumente ausgetauscht wurden, behielt Sophia Kießling die Nerven und mit 15:11 schließlich die Oberhand und bekam den Applaus der zahlreichen Zuschauer.

Für die Fünfte der Bayerischen Rangliste war aber im Halbfinale gegen die Seriensiegerin Anna Sophie Kothieringer, ebenfalls vom KTF Luitpold München, Schluss. Sie kam auf den geteilten dritten Platz wie Vereinskameradin Laura Blessing, die ein unaufgeregtes und starkes Turnier bestritt und erst im Halbfinale Svenja Staschek von der TG Würzburg den Vortritt lassen musste.

Auch in der U17 der Männer ging es in Bad Kissingen hoch her. Neu-Ulms Maximilian Eichenberg kam nach glänzender Vorrunde und sehr guten K.o.-Gefechten bis ins Halbfinale, wo er auf Niklas Diestelkamp vom KTF Luitpold München traf. Die spätere B-Jugendsieger und seine Fangemeinde verlangten Eichenberg und dessen Lager alles ab, aber am Ende siegte der Dritte der Bayerischen Rangliste mit 15:12. Einen Münchner besiegt, kam im Finale gleich der nächste, diesmal in Gestalt von Henris Ask. Auch dieses Aufeinandertreffen hielt Eichenberg bis zum Schluss spannend und musste sich am Ende nur knapp mit 15:13 geschlagen und mit der Silbermedaille zufrieden geben. Arwin Kappl und Nils Bosserhoff kamen in dieser Altersklasse bis ins Achtelfinale und damit zu feinen Resultaten und wertvollen Ranglistenpunkten.

Weitere Neu-Ulmer Starter waren Geeske Niehues, Marlene Best, Samuel Staib und Tobias Kießling sowie Felix Klaus bei den Aktiven, die allesamt gute Gefechte und respektable Ergebnisse im 200er-Teilnehmerfeld in der Bad Kissinger Bayernhalle lieferten.    Thomas Kießling

 

Wer denkt, dass sich Fechten in Deutschland auf dem absteigenden Ast befindet, hat sich getäuscht. An diesem Wochenende fanden im Bundesgebiet allein sieben Fechtreifeprüfungen statt, bei der in theoretischer wie praktischer Prüfung die Lizenz fürs Turnierfechten abgelegt wird. Bei meist jungen Nachwuchsfechtern legen auch einige ältere Semester die Prüfung ab, auch das ist möglich und kommt auch bei Neu-Ulmer Fechtern nicht selten vor. Neben Nürnberg, Berlin, Lübeck, Neuwied, Neuss, Bad Kissingen fand auch eine Fechtreifeprüfung in Neu-Ulm statt – hier am Rande der Schwäbischen Bezirksmeisterschaften. Allein zehn junge Fechter legten erfolgreich ihre Prüfung ab, darunter vier Fechter von der TSG Füssen, zwei vom FV Ravensburg und vier vom Gastgeber TSV Neu-Ulm. Hochgerechnet bedeutet das 70 neue Fechter in Deutschland – und das an einem einzigen Wochenende. Bald wird die Marke von 25.000 Fechtern hierzulande geknackt.    Thomas Kießling

Die meisten Titel bei den Schwäbischen Meisterschaften für Florett und Säbel blieben am Wochenende im heimischen Neu-Ulm. Laura Blessing wurde gar fünffache Meisterin. Wie gelebte Inklusion beim Fechten aussieht, auch dazu gab es bei den „Schwäbischen“ eine Antwort.
 
Der Rollstuhlfechter Thomas Schuler vom VfL Kaufering forderte im Aktivenwettbewerb seine Konkurrenten ohne Handicap heraus: Der 36-jährige  hatte extra eine Vorrichtung mit einem weiteren Rollstuhl mitgebracht. Nach kurzer Erläuterung nahmen die anderen dort jeweils Platz, um gegen ihn zu fechten, das bedeutete, mit großer Rotation im Oberkörper und mit noch schnellerer Fechthand. Auf der Nebenbahn fechteten die Konkurrenten ganz gewöhnlich auf der 14-Meter-langen Fechtbahn. Gewertet wurde dann zusammen. „Für die Schwäbischen Meisterschaften war der Rollstuhlfechter Thomas Schuler eine riesen Bereicherung, die seinen Gegnern wie den Zuschauer wertvolle Erfahrungswerte bedeutet haben“, lobte Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg bei der Siegerehrung und konnte Thomas Schuler die Bronze-Medaille überreichen. In seiner ungezwungenen Art quittierte der Beamte im Bayerischen Versorgungswerg recht süffisant dann die Tatsache, dass er nicht aufs Siegerpodest hinaufrollen konnte. Sieger Felix Klaus und der Zweite Maximilian Eichenberg, beide TSV Neu-Ulm, gratulierten ihm und konnten sich nur lobend über den Turnier-Dritten äußern.
 
Im Säbelwettbewerb gewannen mit Sara Springer bei den Damen Aktive und Simon Baunach bei den Herren zwei Starter vom TV Kempten die Schwäbischen Meistertitel. Im Florett-Schülerbereich gingen drei Titel an die TSG Füssen – damit war es das aber auch schon mit den Gastgeschenken. Die Titelkämpfe in Neu-Ulm, die den Bezirk der bayerisch-schwäbische Region bis Augsburg abdecken, waren fest in der Fechthand der Neu-Ulmer Florett-Athleten. Herausragend war die starke Laura Blessing, die allein fünf Meistertitel einheimste, darunter bei der A-Jugend, bei den Junioren und den Aktiven. In der A-Jugend- und in der Aktiven-Mannschaft gewann sie zusammen mit den Vereinskameradinnen Laura Best, Geeske Niehues und Sophia Kießling.
 
Die beiden Ersten auf der Bayerischen Rangliste der B-Jugend, Lara Kast (U 13) und Nils Bosserhoff (U 14) gewannen ebenfalls in ihren Altersklassen deutlich. Der bereits angesprochenen Maximilian Eichenberg siegte außerdem in der A-Jugend-Einzelwertung wie in der A-Jugend-Mannschaft zusammen mit Arwin Kappl, Nils Bosserhoff und Tobias Kießling sowie in der Aktiven-Mannschaft gemeinsam mit Felix Klaus, Arwin Kappl und Tobias Allgaier. In einem reinen Neu-Ulmer Finale gewann bei der U 12 Samuel Staib in der Verlängerung knapp, aber verdient mit 7:6 gegen Joshua Kießling. Ebenfalls ein reines Neu-Ulmer Finale gab es bei der U 9, wo David Böhme gegen Nils Allgaier gewann. Und „last but not least“ konnte Daniel Merdian die U 13 für sich entscheiden. Esad Kaymas kam bei seinem ersten Turnier gleich auf einen guten dritten Platz.  „Fechterherz, was willst Du mehr?“, könnte man aus Neu-Ulmer Sicht fragen, aber zum einen werden die nächsten „Schwäbischen“ höchst wahrscheinlich als offene Meisterschaften auch für Teilnehmer von weiter weg und außerhalb des Bezirks ausgetragen, da wird die Dominanz weit geringer ausfallen, die Wertigkeit des Turniers aber nochmals zunehmen. Und bereits in zwei Wochen stehen in Bad Kissingen die Bayerischen Meisterschaften im Florett auf dem Programm. Dann müssen sich die Neu-Ulmer Teilnehmer wieder mehr nach der Decke strecken.     Thomas Kießling
Die Florettfechterin Lara Kast vom TSV Neu-Ulm hat das Qualifikationsturnier in Fürth gewonnen und führt weiterhin souverän die Bayerische B-Jugend-Rangliste an. Auch die Vereinskameraden konnten überzeugen, denn es gab noch drei weitere TSV-Medaillen.
  
Das Fürther Kleeblatt ist seit vielen Jahren ein Qualifikationsturnier um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und deshalb immer bestens besetzt, in diesem Jahr mit knapp 200 Teilnehmern in den verschiedenen Altersklassen. Die 12-jährige Lara Kast dominierte in ihren Vorrundengefechten in der B-Jugend und war auch in den K.o.-Gefechten nicht zu stoppen. Das Finale gewann sie deutlich mit 10:5 gegen Anna Stieglmeier vom MTV München, die übrigens Zweite der Bayerischen Rangliste ist.
 
Bei der weiblichen A-Jugend konnte sich die Neu-Ulmerin Laura Blessing nach ausgeglichener Vorrunde bis ins Halbfinale vorkämpfen und unterlag erst dort der Linkshänderin Larissa Evers vom KTF München. Blessing wurde damit geteilte Dritte und kam aufs Siegertreppchen.
 
Ebenfalls Dritter wurde Arwin Kappl bei der männlichen A-Jugend, der mit seinem fulminantem Fechtstil seine Gegner oft vor unlösbare Aufgaben stellte. Nach guter Vorrunde scheiterte er ebenfalls erst im Halbfinale an Bernhard Meier von der TG Würzburg.  
 
Und der dritte Dritte des TSV Neu-Ulm wurde in Fürth Joshua Kießling bei den männlichen Schülern. Der 11-Jährige gewann in seiner Vorrunde alle Gefechte und scheiterte erst im Halbfinale knapp an Paul Brinkmann vom FC Tauberbischofsheim, den er in der Vorrunde noch – aber ebenfalls knapp – besiegt hatte.
 
Fünf weitere TSV-Teilnehmer beim Fürther Kleeblatt schlugen sich ebenfalls wacker, kamen aber nicht auf die Podestplätze - ein Ziel also für die nächsten DM-Qualifikationsturniere des Frühjahrs, aber jetzt stehen am kommenden Wochenende (2. und 3. Februar 2019 in Neu-Ulm in der Sporthalle in der Weststadt-Grundschule Neu-Ulm) die Schwäbischen Meisterschaften auf dem Programm, die Bezirksmeisterschaften für die Region Bayerisch-Schwaben.     Thomas Kießling

Trainingszeiten

Dienstag:
 
16:30 - 18:15
Schüler
18:30 - 18:45
B-/A-Jugend, Junioren, Aktive, Aufwärmen
nach Absprache auch eine kleine Runde joggen ab 18 Uhr
18:45 - 19:30
Zirkeltraining zum Kraftaufbau und "Bodyforming"
19:30 - 22:00 Beinarbeit / Partnerübungen
ab 20:15 freies Fechten
Mittwoch:
 
17:30 - 19:00
Lektionen - Poolfechten mit gegenseitiger Absprache
Donnerstag:  
17:30 - 21:00 Stützpunkttraining (immer die ersten drei Donnerstage im Monat)
Freitag: 
 
16:30 - 18:00
Schüler
18:00 - 20:00
B-Jugend, A-Jugend, Junioren
20:00 - 22:00
Junioren/Aktive und Just for Fun Fechten

 

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Fechten lernen, Schnupperkurse

Fechten macht Spaß, fördert die Konzentration und Schnelligkeit

Die Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm bietet immer wieder kostenfreie Schnupperkurse an.

Kinder (Alter von ca. 8 bis 12 Jahre) Termine, mittwochs von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr, neue Termine auf Anfrage

Ort: Turnhalle der Weststadtschule, Neu-Ulm, Schießhausallee 7

Mitzubringen: nur normale Sportbekleidung (Fechtkleidung wird gestellt)

Bitte um kurze Voranmeldung: schnupperkurs@fechten-nu.de

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