Turnier

Einmal im Jahr haben die 64 besten Fechter der deutschen U17-Rangliste die Möglichkeit, sich auf der deutschen Turnierausgabe des European Circuit mit Fechtern aus der ganzen Welt zu messen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Damen starteten in Tauberbischofsheim und die Herren in Halle.

Unter 176 Teilnehmern aus 23 Nationen erfocht sich Laura Blessing mit zwei Siegen in der Vorrunde über Emily Klockhaus (Moers) und Martha Bird (GBR) auf Platz 108 gesetzt ein Freilos für die erste Runde. Direkt im Feld der besten 128 traf sie auf die an 21 gesetzte Chinesin Fei Ruo Qui. Nach einer 5:15 Niederlage beendete die 15-Jährige das Turnier mit Platz 109, verbunden mit 2 Ranglistenpunkten. Blessing verbessert sich damit auf der Deutschen Rangliste von 52 auf Rang 42. Der zweiten TSV-Starterin, Sophia Kießling, gelang gegen die Russin Kamilla Ibragimova ein Sieg in der Vorrunde. Der reichte aber knapp nicht zum Erreichen der KO-Runde und die 16-Jährige wurde 153.

In Halle, wo die männlichen U17-Fechter starteten, hatte es Arwin-Tobias Kappl mit einem Feld von 187 Fechtern aus 24 Nationen zu tun.Trotz zum Teil knappen Ergebnissen konnte sich der 15-Jährige keinen Sieg in der Vorrunde erfechten und belegte im Endklassement Platz 179.   Dunja Klaus

Neu-Ulm: Es ist schon Tradition der Fechtabteilung, dass die Vereinsmeisterschaften bei vorweihnachtlicher Stimmung stattfinden. So kämpften die Neu-Ulmer Fechter auch in diesem Jahr, neben Glühwein, Weihnachtsgebäck und sonstigen Leckereien, um die begehrten Titel des Vereinsmeisters in den unterschiedlichen Altersklassen.

Den Beginn machten die Florettfechter des Schülerjahrganges. Darunter auch wieder einige Fecht-Neulinge, welche noch in der Vorbereitung auf ihre Fechterprüfung sind. Joshua Kießling und Federica Lappacosta gingen hierbei als erste Vereinsmeister des Abends hervor.

Die B- und A-Jugendlichen fochten eine gemeinsame große Runde. Dabei ging bei den B-Jugendlichen die begehrte Trophäe an Lara Kast, bei den A-Jugendlichen an Nils Bosserhoff sowie Marlene Best.

Zu etwas fortgeschrittener Stunde trafen sich dann die Aktivenfechter und -fechterinnen auf der Planche. Ebenfalls in einer gemeinsamen Florett-Runde wurden die einzelnen Titel ausgefochten. Hierbei gingen die Wanderpokale in diesem Jahr an Felix Klaus und Marlene Best.

Den Abschluss bildeten traditionell die Aktiven im Degen. Aus der kleinen Runde gingen als Vereinsmeister Thomas Kießling und Beate Laurs hervor.   Dunja Klaus

   

Beim anschließenden Beisammensitzen klang der Abend gemütlich aus.....

 

Alle Ergebnisse auf einen Blick 

70 Jahre im Verein und 70 Jahre in der Fechtabteilung, das ist eine Riesensache. Der Neu-Ulmer Heinz Lerpscher von der Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm wurde nun bei der Vereins-Ehrungsfeier dafür ausgezeichnet.
 
Heinz Lerpscher, geboren im April 1930, ist 1948 in den TSV Neu-Ulm beigetreten, in einer Zeit, als das Fechten in Deutschland von den Alliierten  eigentlich verboten war. Noch getarnt unter dem Deckmäntelchen der Vereinigung Liederkranz fochten die alten Kämpen heimlich im alten Konzertsaal in der Neu-Ulm Krankenhausstraße. Erst 1950 wurde das „Waffenverbot“ aufgehoben, und der Fechtsport konnte in Neu-Ulm offiziell beginnen, wozu sogar der Verein „Fechtclub 1904“ gegründet wurde. Im Oktober desselben Jahres (1950) ging er als wieder als Abteilung im TSV Neu-Ulm auf.
 
Mitte der 1950er Jahre rückte der 20-jährige Heinz Lerpscher in die erste Mannschaft auf und zählte mit seinen Mannschaftskollegen Gerhard Dörner, Heinz Hössle und Rolf Wittmann bald zur bayrischen Spitze. Sie erreichten zahlreiche 2. und 3. Plätze im Florett, Degen und Säbel.
 
Nach der aktiven Karriere übernahm Lerpscher 1966 die Leitung der Fechtabteilung und leitete diese 16 Jahre lang sehr erfolgreich, bis Herbert Steck ihn 1982 ablöste. Zuvor war er noch einige Jahre als Kassier der Abteilung aktiv. Anfang der 1970er Jahre legte er die Prüfung zum Übungsleiter ab und war danach, speziell mit seinen Töchtern Gabi und Sabine, sehr erfolgreich auf Turnieren unterwegs. Über 20 Jahre trainierte er die Jugend wie die Aktiven der Abteilung.
 
Aber die Fechter waren und sind nicht nur Sportkameraden, sondern pflegten auch eine intensive Freundschaft untereinander und gingen zusammen zum Wandern und Skifahren. Legendär waren die Skiwochenenden im Tannheimer Tal, die von Heinz Lerpscher ins Leben gerufen und jährlich organisiert wurden. Auch die Treffen mit den Fechtfreunden aus der Neu-Ulmer Partnerstadt Bois Colombes (bei Paris) wurden von ihm gestartet und in den Anfangsjahren regelmäßig organisiert. Als er mit dem aktiven Fechtsport aufhörte, stand er der Abteilung weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.                               Richy Oed

Acht Nachwuchsfechter der Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm kämpften beim Postmichel in Esslingen, einem traditionell stark besetzten Qualifikationsturnier der Verbände Württemberg, Bayern und Nordbaden, um wichtige U17-Ranglistenpunkte.

Im Feld von 56 Fechterinnen konnten sich alle vier Neu-Ulmer Mädels sicher für die KO-Runde qualifizieren. Sophia Kießling, die sich in ihrer Vorrunde lediglich der starken Melanie Specht vom Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim geschlagen geben musste, hatte sich an Sieben gesetzt ein Freilos für die erste Runde erkämpft. Kampflos im 32er-Feld tat sie sich dann aber gegen die junge Pia Schnarr (Hanau) schwer, musste sich letztlich knapp 13:15 geschlagen geben und belegte am Ende Rang 18. Laura Blessing hatte in ihrem Auftakt-KO gegen die Nürnbergerin Sara Gadze mit 15:2 noch leichtes Spiel, musste dann aber nach einer 10:15 Niederlage gegen Sinem Dicle Katkay (TBB) auf Rang 24 das Turnier beenden. Während Geeske Niehuis sich gegen Sophia Schnarr (Hanau) doch recht deutlich 4:15 geschlagen geben musste, machte es Marlene Best gegen die Stuttgarterin Lilli Hügel spannend. In einem ausgeglichenen Gefecht fehlte ihr beim 14:15 aber etwas das Glück. Sie erreichten die Ränge 37 und 41.

Im Herrenflorett konnten sich Maximilian Eichenberg und Arwin Kappl unter 62 Fechtern jeweils mit 5:1 Siegen in der KO-Runde gut platzieren. Nach Erstrundensiegen kam dann aber für Eichenberg gegen den Dörnigheimer Yannick Arnold überraschend deutlich 4:15 und Kappl 9:15 gegen Bernhard Maier (Würzburg) mit Rang 19 und 20 das Aus. Der Youngster im Team, der noch B-Jugendliche Nils Bosserhoff, hatte keinen guten Tag erwischt. Mit zwei Vorrundensiegen qualifizierte er sich zwar für die Hauptrunde, schied dann aber gegen Noah Heitz (TBB) 5:15 aus und belegte Rang 38. Tobias Kießling , der sein erstes großes A.Jugend-Turnier focht, konnte sich einen Sieg in der Vorrunde erkämpfen, und beendete das Turnier mit Rang 55. Dunja Klaus

Lediglich die Eins und Zwei der Deutschen Rangliste, Peter Joppich und Andre Sanita, fehlten in dem über 130 Teilnehmer aus zehn Nationen starken Feld in Esslingen, das gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Deutsche Rangliste zählte.

 

Der Neu-Ulmer Sven Raffin erfocht sich in der Vorrunde zwei Siege, hatte aber, anders als im Vorjahr, als er sich bis in die Runde der letzten 32 vorkämpfen konnte, in der ersten KO-Runde gegen den Österreicher Moritz Lechner 5:15 das Nachsehen und belegte Rang 99.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Viktor Meinert. Er musste bis zum letzten Vorrundengefecht warten um einen Sieg für sich verbuchen zu könnten. Dieser reichte aber leider nicht zum Aufsteigen in die Hauptrunde und Meinert schied so an Platz 118 aus.

Der 17-jährige Felix Klaus überraschte in der Vorrunde mit drei Siegen und traf im KO auf den Holländer Axel Zoons. Bis zum Zwischenstand von 9:4 diktierte er das Gefecht, musste sich aber letztlich 11:15 geschlagen geben. Mit Rang 69 konnte er aber wie im Vorjahr einen Punkt für die Europäische U23-Rangliste holen. Dunja Klaus

Nürnberg: Felix Klaus, Nachwuchsfechter der Fechtabteilung des TSV Neu-Ulm, setzt sich beim Nürnberger Rauschgoldengel durch und holt sich den Sieg. 

Beim traditionellen Nürnberger Rauschgoldengel starteten heuer die Junioren zusammen mit den Aktiven. In einem qualitativ hochwertigen Feld von 16 Fechtern aus Bayern, Hessen und Württemberg, das im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgefochten wurde, begann Felix Klaus leicht nervös und musste gleich sein erstes Gefecht knapp abgeben. Doch dann folgten ein souveräner Sieg nach dem anderen. Lediglich gegen den amtierenden deutschen Seniorenmeister Tristan Förster aus dem hessischen Dörnigheim, bis dahin ungeschlagen, wurde es spannend. Als es in dem sehr taktisch geführten Gefecht nach Ablauf der Zeit 1:1 stand, musste der „Sudden Death“ entscheiden. Bei Vorteil für den Dörnigheimer gelang dem 17-jährigen Klaus mit einem beherzten Angriff der Siegtreffer. Nach Auswertung aller Gefechte stand fest: Felix Klaus hatte mit 14:1 Siegen sogar die gesamte Runde gewonnen und durfte sich somit hoch verdient den speziell angefertigten goldenen Rauschgoldengel umhängen. Dunja Klaus

Die A-Jugend bis hinunter zu den Schülern war in Wangen beim 41. Stefan-Pokal und gewann dort gleich beide Wanderpokale.

Maximilian Eichenberg konnte seinen Vorjahressieg wiederholen und siegte in einem klasse Feld mit 16 Teilnehmern gegen Niklas Diestelkamp vom KTF Luitpold München. Der 16-Jährige war trotz der starken Konkurrenz der weit überlegene Fechter des Turniers und in Vorrunde wie in den K.o.-Kämpfen durchgehende erfolgreich. Da er kommende Saison Junior ist, wird er den Wanderpokal nicht verteidigen können. Beim dritten Mal hätte er ihn behalten dürfen. Ähnlich geht es Sophia Kießling bei den A-Jugend-Damen. Vor zwei Jahren siegreich und im vergangenen Jahr Cora Joha vom TFC Hanau knapp im Finale unterlegen, konnte sie den Spieß in diesem Jahr umdrehen und gewann das spannende Finale gegen die Nummer 22 der Deutschen Rangliste am Ende deutlich mit 15:11. Auch ihr Name wird nun ein zweites Mal in den Zinnpokal eingraviert, den es nur für die A-Jugend gibt, doch auch sie wird kommende Saison Juniorin. Die weiteren Neu-Ulmer Fechterinnen Laura Blessing und Marlene Best teilten sich zudem den gemeinsamen guten dritten Platz.

In der B-Jugend konnte TSV-Fechter Nils Bosserhoff seiner Favoritenrolle gerecht werden und wurde ebenfalls überlegen Turniersieger. Ähnlich gut war Lara Kast unterwegs. Erst im Finale musste sie sich denkbar knapp mit 9:10 Maria Popov von der TG Biberach geschlagen geben und wurde damit Zweite.

Bei den Schülern kamen Samuel Staib und Joshua Kießling auf einen geteilten dritten Platz, nachdem beide ihr Halbfinale knapp verloren hatten. Hier wachsen vielleicht die kommenden Sieger für den Stefan-Wanderpokal heran?  Thomas Kießling

Trainingszeiten

Dienstag:
 
16:30 - 18:15
Schüler
18:30 - 18:45
B-/A-Jugend, Junioren, Aktive, Aufwärmen
nach Absprache auch eine kleine Runde joggen ab 18 Uhr
18:45 - 19:30
Zirkeltraining zum Kraftaufbau und "Bodyforming"
19:30 - 22:00 Beinarbeit / Partnerübungen
ab 20:15 freies Fechten
Mittwoch:
 
17:30 - 19:00
Lektionen - Poolfechten mit gegenseitiger Absprache
Donnerstag:  
17:30 - 21:00 Stützpunkttraining (immer die ersten drei Donnerstage im Monat)
Freitag: 
 
16:30 - 18:00
Schüler
18:00 - 20:00
B-Jugend, A-Jugend, Junioren
20:00 - 22:00
Junioren/Aktive und Just for Fun Fechten

 

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Fechten lernen, Schnupperkurse

Fechten macht Spaß, fördert die Konzentration und Schnelligkeit

Die Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm bietet wieder kostenfreie Schnupperkurse an:

Kinder (Alter von ca. 8 bis 10 Jahre (7 Termine, mittwochs vom 17.10. bis 12.12. von 17.30 Uhr bis 18.45 Uhr)

Jugendliche und Erwachsene (4 Termine, mittwochs vom 28.11. bis 19.12. von 19.00 Uhr bis 20 Uhr).

Ort: Turnhalle der Weststadtschule, Neu-Ulm, Schießhausallee 7

Mitzubringen: nur normale Sportbekleidung (Fechtkleidung wird gestellt)

Bitte um kurze Voranmeldung: schnupperkurs@fechten-nu.de

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